www.globalscout.de

Reise - Freizeit - Völkerkunde - Kultur

Gern gesehen

Gern gesehen (12).jpg

Ferien von Anfang an

Flugangst adé ...

Angst vorm Fliegen - viele Menschen freuen sich nur bedingt auf den Urlaub: Der Anfang ist das Schlimmste, das Ende sowieso. Dabei liegt die Ursache hinter der Flugangst häufig in Themen, die mit dem Fliegen gar nichts zu tun haben ... mehr


Unbekanntes Transkaukasien

Armenien - Armenien

Hayastan nennen die Armenier ihr Heimatland, nach ihrem höchsten Gott „Hayk“ aus heidnischer Zeit. Zahlreiche Routen führen entlang fruchtbarer Ebenen, trockener Felssteppen, schneebedeckter Bergwege und türkis schimmernder Seen. Ein Land am Rand Europas in den transkaukasischen Bergen ... mehr

Randnotizen

Hindu-Priesterinnen
Der oberste indische Gerichtshof entschied bereits im Jahr 2015, dass Frauen Hindu-Priester werden können. Das Priesteramt sei kein erbliches Privileg von Brahmanen. Da zudem vor den traditionellen Göttern alle Menschen gleich seien, müsse auch niedrigeren Kasten das Priesteramt zugänglich sein.

Einweg im Grand Canyon
Der Verkauf von Einwegflaschen im Grand Canyon National Park wird eingestellt. Der National Park Service richtet Wasserstationen ein, an denen Besucher kostenlos ihre Wasserbehälter auffüllen können. Leere Trinkflaschen machen 20 Prozent des gesamten Abfallvolumens im Grand Canyon National Park aus.


SympathieMagazin Jordanien verstehenSympathieMagazin
Jordanien verstehen

Vielfalt, Pragmatismus und eine sehr junge, dynamische, vergleichsweise gut gebildete Bevölkerung – das sind die Joker, mit denen Jordanien sich trotz Konflikten und Krisen immer wieder neu erfindet. Die aktuelle Auflage des »SympathieMagazins Jordanien« kommt zu einem Zeitpunkt, da der Tourismus im haschemitischen Königreich nach längerer Flaute wieder deutlich anzieht.

 
 

Mit einem Klick auf das Bild des Covers können Sie das Buch direkt beim Verlag bestellen.

König Abdullah II. beschreibt Jordanien als »ein ruhiges Haus in einer unruhigen Nachbarschaft«. Tatsächlich ist das Königreich Jordanien nicht nur außergewöhnlich reich an Natur- und Kulturschätzen, sondern auch ein kleines Wunder der Überlebenskunst. Wie gelingt es, bei 7 Millionen Staatsbürgern noch 1,3 Millionen Geflüchtete aufzunehmen, ohne dass es zu Unruhen kommt? Wie lebt es sich in einem Land, das so trocken ist, dass im Durchschnitt nur einmal pro Woche Wasser aus dem Hahn fließt? Wie gestaltet man seinen Alltag in der rasant wachsenden Boom-Town Amman, wenn der monatliche Mindestlohn nur umgerechnet 260 Euro beträgt?

Ein junges Land mit enormem kreativen Potenzial

Das SympathieMagazin vermittelt geschichtliche und politische Hintergründe und motiviert auch zu persönlichen Begegnungen mit Einheimischen. In der alltäglichen Berichterstattung kommt Jordanien meist nur abstrakt als politischer Player vor, wenn es zum Beispiel um den Nahostkonflikt oder um den Einfluss des Islamischen Staates geht.

Das SympathieMagazin nimmt dagegen den Alltag der einzelnen Menschen in den Blick. So lernen die Lesenden den Ingenieur Fadi kennen, der seinen Job als Techniker aufgegeben und ein alternatives Kulturzentrum in Amman gegründet hat; Diana, eine Mutter von drei Kindern aus Syrien, die sich ohne große Hilfen allein durchschlagen muss; die Rechtsanwältin Wafa Bani Mustafa aus Jerash, die zur erfolgreichen Politikerin aufstieg und sich heute gegen Frauenunterdrückung stark macht. Oder den engagierten Touristikfachmann Ayman Abdelkarim, der sich vom Trekkingführer zum Anteilseigner eines erfolgreichen Unternehmens für Abenteuerreisen hochgearbeitet hat und gleichzeitig an der Erschließung des Fernwanderweges »Jordan Trail« mitwirkt.

Die jordanische Gesellschaft ist jung: Im Durchschnitt sind die Menschen 23 Jahre alt, gegenüber 47 Jahren in Deutschland. Darin liegt eine Chance. So brummt Amman vor Kreativität. Die hohe Zahl der Jugendlichen ist aber auch eine Herausforderung, denn schon jetzt beträgt die Arbeitslosenquote 19%. Tourismus kann dringend benötigte Arbeitsplätze schaffen, doch bislang nur in bestimmten Regionen: Über 90 Prozent der insgesamt rund 30.000 Hotelbetten Jordaniens befinden sich in Amman, Petra und Aqaba. »Wir brauchen neue Ansätze in der Tourismusentwicklung und eine größere Streuung im Land«, sagt Ayman Abdelkarim. »aber wir müssen behutsam vorgehen und die lokale Bevölkerung beteiligen«.

 

Text: Martina Sabra, Redakteurin des Studienkreises für Tourismus und Entwicklung

 


Vom Ticker

Für Ihre Unterstützung

Besser planen mit

meineziele - Das (!) Instrument für Zeitmanagement

 

Begriff der Woche

Amulett

Das lateinische amuletum (»Kraftspender«) hat möglicherweise arabische Wurzeln: hammala bedeutet Tragband. Die magischen Kräfte der Amulette sollen dem Träger vor allem Glück und Schutz bringen oder in Form von Zähnen oder Krallen die Kräfte eines erlegten Tieres zuführen. Amulette kommen auch als Kreuz und Reliquien vor. ... mehr

Meldungen

Abtauchen ins Fremde
Houston bietet mit seinen »Historical Tours« die Möglichkeit, in der viertgrößten US-Metropole unterschiedliche Nationalitäten kennenzulernen. Die Touren führen durch multinational geprägte Viertel der »SpaceCity« mit Einblicken in die Lebensweise, Religion und Weltauffassung der Bewohner.

Viel für wenig Geld
Bei über einem Drittel der Deutschen ist »Viel für wenig Geld« nach Untersuchungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) die maßgebliche Leitlinie für die Reiseplanung. Deutsche Reisende möchten vor allem viel haben. Und kosten soll es wenig. Fair Reisende kalkulieren vermutlich anderes.

Earth Caching
Geocaching ist Schnitzeljagd mit GPS an frischer Luft. Zum Beispiel im Petrified Forest National Park, Arizona, mit versteinertem Holz und einzigartigen Naturfelsformationen. Neben Wandern, Reiten, Campen, Wild- und Vogelbeobachtung ist hier auch »Earth Caching« möglich: Geocaching - Homepage der National Parks.


Peter Kensok, M.A. - Kommunikationstraining Der Werte-Manager Online Coaching Stuttgart wingwave-Ausbildungen in Stuttgart wingwave-Coaching mit Peter Kensok Burnouthilfe Stuttgart Coaching: NLP, Hypnose, TextIhr Bücher-Blog