Gern gesehen
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Randnotizen

Mississippi
Für Mark Twain war der Mississippi einer der schönsten Plätze auf Erden. Endlich können Gäste in Louisiana diesen mächtigen Fluss erneut bei einer mehrtägigen Mississippi Flusskreuzfahrt erleben. Ab 2012 befahren wieder zwei Schiffe den legendären Fluss auf mehrtägigen Routen.

Einweg im Grand Canyon
Der Verkauf von Einwegflaschen im Grand Canyon National Park wird eingestellt. Der National Park Service richtet Wasserstationen ein, an denen Besucher kostenlos ihre Wasserbehälter auffüllen können. Leere Trinkflaschen machen 20 Prozent des gesamten Abfallvolumens im Grand Canyon National Park.

Kayak in Arizona
Wer abseits aller touristischen Pfade versteckte Canyons mit dem Kayak kennen lernen möchte, ist in Page nahe Lake Powell (Arizona) bei »Hidden Canyon Kayak« richtig. Bis jeweils November bietet die Firma halbtägige Touren für Touristen. Die Saison startet immer im März.

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Start Trends Kontinental Europa ESP - Wein aus Teneriffa - ein Schatz für Kenner

Spanien - Wein aus Teneriffa - ein Schatz für Kenner

Wäre Shakespeare noch am Leben, wäre seine liebste Reisezeit nach Teneriffa der November. Dann finden die Weinfeste auf der Kanareninsel statt: in Icod de los Vinos, La Orotava und Puerto de la Cruz. Schon Anfang des 16. Jahrhundert war Shakespeare dem Wein Teneriffas verfallen. In „Die Tragödie von König Richard III" schrieb er: „Der Wein steigt in das Gehirn, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von feurigen und schönen Bildern." Und das geht auch, wenn gerade kein Weinfest ist.


Der Weinbau reicht auf Teneriffa bis ins 15. Jahrhundert zurück.
Nach einer langen Unterbrechung werden die Keller Teneriffas wieder mit eigenem Wein gefüllt.

Die feinen Weine Teneriffas sind nicht für den Supermarkt und in jeder Hinsicht etwas Besonderes. Sie sind meist handverlesen und das ausgeglichene Klima sowie die Lavaböden geben den edlen Tropfen ein besonderes Aroma. Da es nur wenige kleine Anbauflächen gibt, sind die Weine in Deutschland relativ unbekannt und damit ein echter Geheimtipp. Der Weinbau auf Teneriffa geht bis ins 15. Jahrhundert zurück, prägte Brauchtum, Kunst und Kultur der Insel und galt bis zum 18. Jahrhundert als treibende Wirtschaftskraft. Dann führten zwei Hauptgründe zum Niedergang: Einerseits das aufstrebende Madeira mit seinem Portwein, andererseits die nahezu komplette Zerstörung von Teneriffas Handelshafen Garachico durch einen Vulkanausbruch. Erst Ende des 20. Jahrhunderts nahmen die Tinerfeños den Weinanbau wieder auf und kultivieren eine Anbaufläche von heutzutage mehr als 8.000 Hektar.

Mit dem Weinbus über die Insel - Guagua del Vino

Eine originelle wie praktische Option für Weinliebhaber ist der sogenannte „Guagua del Vino", ein Weinbus, der von Mai bis Dezember zu festen Terminen unterwegs ist. Mit dem Bus fahren Weinfans zu verschiedenen Weingütern und verkosten dabei edle Tropfen. Auf der Tour erhalten Besucher auch Einblicke in die Technik der Weinherstellung und deren Tradition auf Teneriffa. Startpunkte der Halb- und Ganztagestouren sind Santa Cruz und La Laguna, von dort geht es zu den Orten Tegueste, La Laguna, Tacoronte, El Sauzal, La Matanza, La Victoria und Santa Úrsula. Die „Ruta del Vino Tacoronte-Acentejo" im gleichnamigen Herkunftsgebiet (D. O. Tacoronte-Acentejo) zählt als einzige auf den Kanarischen Inseln zu den offiziell zertifizierten Weinrouten Spaniens.

Weinmuseum, Restaurant und Degustationen im Casa del Vino

Das Weingut in Sauzal produziert edle Weine
Auf Sauzals Weingütern hätte sich auch Shakespeare wohlgefühlt.

"La Casa del Vino La Baranda" ist ein antikes kanarisches Landgut aus dem 17. Jahrhundert. Es befindet sich im Besitz der Inselregierung, die sich zum Ziel gesetzt hat, die besondere Qualität der einheimischen Weine hervorzuheben. Im Inneren des Hauses befindet sich das Weinmuseum "Museo Insular de la Vid y el Vino de Tenerife". Besucher haben in der Probierstube die Möglichkeit Weine aus den fünf Hauptanbaugebieten der Insel zu testen und sie in der "Vinoteca", dem Weingeschäft zu erwerben. Außerdem wird ein vielfältiges kulturelles Angebot mit Konzerten, Vorträgen, Weinproben und Ausstellungen geboten. In den beiden Restaurants und in der Bar besteht Gelegenheit in den Genuss der "neuen kreativen kanarischen Küche" zu kommen, die alte traditionelle Rezepte wieder aufleben lässt. Öffnungszeiten des Museums: Dienstag bis Samstag: 10:00 bis 22:00 Uhr, Sonn- und Feiertag: von 11:00 bis 18:00 Uhr, Montag: geschlossen.

„Guachinches" - ein inoffizieller Tipp für Freunde von jungem Wein

In der Weinsaison eröffnen überall auf der Insel Bauern ihre „Guachinches", kleine Garagenausschänken vergleichbar mit den süddeutschen Straußenwirtschaften. Dort bieten sie neben Fleisch und Gemüse oft hauseigenen Wein an. Urlauber, die über das Land fahren, können an verschiedenen Ständen Stopp machen und feinsten Wein verkosten und kaufen. Die „Guachinches" werden im Herbst extra für den Weinverkauf geöffnet - alle Produkte werden nach Hausmannsart zubereitet. Feinschmecker können leckere Kleinigkeiten aus dem eigenen Stall und eigenem Anbau ergattern. Die „Guachinches" lassen sich gut durch ein Schild, auf dem „Se vende vino" zu lesen ist, erkennen.

Kanarische Weine - Anbaugebiete und Rebsorten

Die Kanarischen Inseln sind das südlichsten Weingebiet Europas.
Die Kanarischen Inseln sind das südlichste Weingebiet Europas.

Insgesamt beträgt die Gesamtanbaufläche der Insel 8.000 Hektar, der Norden Teneriffas zählt mit etwa 2.500 Hektar zu den größten Weinanbaugebieten der Kanarischen Inseln und umfasst neun Gemeinden. Während früher hauptsächlich Weißwein an- und ausgebaut wurde, überwiegt heute der frisch und trocken schmeckende Rotwein, der Dank des durchlässigen und mineralhaltigen Bodens hier eine ganz spezielle Note hat. Neben der „Listán Blanco" sind vorwiegend „Negramoll" und „Tintilla"-Rebsorten kennzeichnend für diese Region. Die Anbauregionen auf Teneriffa untergliedern sich in fünf Bereiche: Abona, Valle de La Orotava, Valle de Güimar, Tacoronte-Acentejo und Ycoden Daute Isora.

 Abona: Die Region Abona liegt im südlichen Teil von Teneriffa und umfasst insgesamt sieben Gemeinden. Charakteristisch für die Weinberge sind ihre steilen Hanglagen und Mischböden: In den flacheren und mittleren Regionen (zirka 200 bis 800 Meter über dem Meeresspiegel) herrscht vulkanischer Sandboden vor, in Höhenlagen um 1.800 Meter schwarze Böden. Das Wechselspiel von gemäßigtem Mittelmeer- und extremem Kontinentalklima verleihen den Trauben ein blumig-fruchtiges Aroma. Die am häufigsten angebaute Rebsorte heißt „Listán Blanco".

Für Kenner sind Teneriffas Weine etwas ganz Besonderes.
Ein Grund zur Freude: die blumigen und fruchtigen Weine der Region Abona.

Valle de La Orotava: Im zentralen Norden Teneriffas befindet sich das zweite Anbaugebiet der Insel. Es besteht aus drei Regionen, in denen vornehmlich Weiß- und Rotweine produziert werden. Dank des durchlässigen und mineralhaltigen Bodens erhalten diese eine ganz spezielle Note. Häufigste Rebsorten sind die „Listán Blanco" und die „Listán Negro". Diese bilden die Grundlage für milde Rotweine, die Rebsorten „Malvasia" und „Verdello" wiederum verleihen den Weißweinen ihre fruchtige Basis.

Valle de Güimar: Dieses bis zu 1.600 Meter hohe Anbaugebiet erstreckt sich im Südosten Teneriffas und setzt sich aus drei Gemeinden zusammen. Vorherrschende Rebsorte ist die „Listán Blanco", jedoch nehmen Rebsorten wie „Cabernet Sauvignon" oder „Merlot" an Bedeutung zu. Charakteristisch für den Weißwein aus dieser Region sind sein kräftiger Geschmack und das volle Aroma.

Tacoronte-Acentejo: Dieses Anbaugebiet umfasst insgesamt neun Gemeinden und liegt im Norden Teneriffas. Neben der „Listán Blanco" sind vorwiegend „Negramoll" und „Tintilla"-Rebsorten kennzeichnend für diese Region. Die Weinstöcke befinden sich in bis zu 1.000 Höhenmetern über dem Meeresspiegel und wachsen auf kalkarmen Vulkanböden. Das dichteste Anbaugebiet Teneriffas bringt vornehmlich Qualitäts-Rotweine und hochwertige Weißweine hervor.

Ycoden Daute Isora: Im Nordwesten von Teneriffa gelegen, gliedert sich die fünfte Weinanbauregion in neun Bezirke. Sie gilt als ausgesprochen gutes Weißweingebiet, jedoch birgt sie auch ein großes Potential an qualitativ hochwertigen Rosés und Rotweinen. Die Rebstöcke stehen unter dem Einfluss des Atlantik-Klimas sowie der stetigen Passatwinde und liegen zwischen 50 bis 1.400 Höhenmetern. Dank der vulkanischen Bodenbeschaffenheit, des Mikroklimas und der langen Tradition des Anbaus, stehen gleich drei charismatische Wein-Produkte für diese Gegend: Weißweine mit sommerlichen Fruchtkomponenten, frisch-fruchtige Rosé- und junge Rotweine mit einem Waldfrucht- und Kirscharoma.

Text und Bilder: Global Communication Experts, Frankfurt



 

Der zehnte Teil

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Houston bietet mit »Historical Tours« ab sofort die Möglichkeit, in der viertgrößten US-Metropole unterschiedliche Nationalitäten kennenzulernen. Die Touren führen durch multinational geprägte Viertel der SpaceCity und geben Einblicke in Lebensweise, Religion und Weltauffassung ihrer Bewohner.

Humboldt-Blick
Alexander von Humboldt besuchte Teneriffa 1799 vor der großen Amerika-Expedition. Seinen spektakulären Ausblick auf das üppige Orotava Tal vom »Balkon von Teneriffa« können Reisende zwischen La Orotava und dem La Cuesta de la Villa am neuen »Humboldt-Blick« nachempfinden.

Kayak und Rafting
Neuenglands Flüsse und Seen laden Kayak-Begeisterte zu ausgedehnten Touren ein. Wer möchte, paddelt ab Mystic parallel zur Küste Connecticuts oder unternimmt einen Ausflug durch die Thimble Islands. Die Flüsse Penobscot, Kennebec und Dead in Maine sind dagegen ein Paradies für Rafter.

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