Gern gesehen
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Flugangst adé ...

Deutschland- wingwave

Angst vorm Fliegen - viele Menschen freuen sich nur bedingt auf den Urlaub: Der Anfang ist das Schlimmste, das Ende sowieso. Dabei liegt die Ursache hinter der Flugangst häufig in Themen, die mit dem Fliegen gar nichts zu tun haben ... mehr


Randnotizen

Blaubeeren in Maine
Der US-Bundesstaat Maine ist besonders bekannt für seine wilden Blaubeeren. 99 Prozent der gesamten Blaubeer-Ernte Amerikas - 2008 rund 111.000 (!) Tonnen. Blaubeer-Pfannkuchen und –Muffins gehören zum typischen Neuengland-Frühstück. Im Cottage von „Nervous Nellie´s Jams“ können Besucher Blaubeerkuchen oder Muffins im Hofkaffee genießen und leckere Andenken wie Blaubeer-Chutney oder Marmelade für daheim erwerben.


 

Kultur in Texas
Pablo Picasso in San Antonio, Buddy Holly in Lubbock und die Cowgirls in Fort Worth: Der südliche US-Bundessaat überrascht mit mehr als 600 Museen, jeder Menge Kultureinrichtungen und bekannten wie unbekannten Kunstwerken. Dallas bietet mit seinem „Arts District“ den größten innerstädtischen Kunst- und Kulturbezirk der USA.


 
Schon gehört?

Tram in Sicht
Vom 12. Juni bis 14. November 2010 feiern die Venezianische Galerien in Ostende die längste Küstenstraßenbahn der Welt. "De Lijn", das Wahrzeichen der flämischen Nordseeküste, wird 125 Jahre alt.


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Reiseapotheke - das muss mit


Urlaubszeit ist Reisezeit. Voller Vorfreude werden die schönsten Wochen des Jahres geplant – meist geht es in warme, sonnige Gebiete. Damit die Urlaubswochen die schönste Zeit des Jahres bleiben, sollte man bei der Planung auch an die eigene Gesundheit denken. Ansonsten ist der Urlaub schnell vorbei – und es kann noch richtig teuer werden.


Sonnencreme einpacken

Ins Gepäck gehört zunächst ein wirksames Sonnenschutzmittel. Verbrannte Haut schmerzt nicht nur, sondern erhöht auch das Hautkrebsrisiko um ein Vielfaches. Für Kinder ist der Sonnenschutz besonders wichtig. Hier empfehlen sich Mittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor (Lichtschutzfaktor 30), dazu ist das Tragen einer Kopfbedeckung und eines T-Shirts wichtig.

Hat man den ersten Sonnentag hinter sich, ist gutes Essen angesagt. Doch Vorsicht: Die exotische Küche belastet den an heimische Kost gewöhnten Magen, auch werden nicht selten über lose gekaufte Nahrungsmittel oder verunreinigtes Trinkwasser Krankheitserreger übertragen. Häufig kommt es so zu Durchfallerkrankungen. Daher gilt: regelmäßig Händewaschen! und für selbst zubereitete Speisen die goldene Regel „kochen, schälen oder vergessen.“

Für alle Fälle gerüstet

In die Reiseapotheke gehört deshalb immer ein Mittel gegen Durchfall. Bei Durchfall sollte man den Flüssigkeitsverlust durch häufiges Trinken ausgleichen, hält der Durchfall länger an, muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Schließlich gehören noch ein leichtes Schmerzmittel, Medikamente gegen Husten, Schnupfen und Halsschmerzen, eine Wund- und Heilsalbe, Brandsalbe, Gel für Insektenstiche und eine Salbe oder Gel für Prellungen oder Verstauchungen in die Reiseapotheke.

Vergessen Sie nicht ein Fieberthermometer und Wundbehandlungsmittel wie Verbände und Desinfektionsmittel. Für chronisch kranke Menschen ist es wichtig, einen ausreichenden Vorrat an regelmäßig eingenommenen Medikamenten einzupacken – am besten ins Handgepäck.

Impfschutz beachten

„Je nach Reiseziel, aber auch Reisezeit und Reiseart bestehen unterschiedliche Infektionsrisiken“ betont Dr. Volkmar Benner, Arzt bei der Gothaer Krankenversicherung. „Lassen Sie sich rechtzeitig vor Ihrer Abreise von einem reisemedizinisch geschulten Arzt beraten und klären Sie vor einer Impfung die Erstattungsfähigkeit durch Ihren Krankenversicherer.“

Versicherung für alle Fälle

Selbst bei umfassendster Vorsorge lassen sich Erkrankungen oder Unfälle nie ganz ausschließen. Daher sollte man unbedingt vor Urlaubsantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung, wie Gothaer MediTravel, abschließen. Damit ist man auf der sicheren Seite und vor hohen Folgekosten einer Krankheit im Ausland geschützt.



 

Flugangst adé – und die Welt gehört Ihnen!


Stuttgart (KEN). Schade, wenn jemand wegen Flugangst auf ferne Länder verzichten muss. Die Coachingmethode wingwave hilft den manchmal überraschenden Ursachen auf die Spur zu kommen und das Leiden dauerhaft zu überwinden. Peter Kensok ist ist ausgebildeter wingwave-Coach und wingwave-Ausbilder. Er berichtet hier über die Lösung eines Falls von Flugangst.


Jan Duykstraat (Name red. geändert) ist 15 Jahre alt, „natürlich“ noch Schüler und kommt aus einer ziemlich internationalen Familie: Der Stiefgroßvater arbeitete in einem Großmarkt der US-Army, die Mutter stammt aus den Niederlanden, der Vater aus Pakistan und Verwandte gibt es „mindestens“ in den USA und England. Viele Gründe also zu fliegen.

Doch Jan gerät in Panik, sobald er an eine Flugreise auch nur denkt: „Ich habe keine Ahnung, was da los ist. Ich weiß nur, dass ich eine irre Angst habe.“ „Die Angst scheint eher dich zu haben“, schlage ich ihm vor und verschiebe damit ein bisschen die Perspektive. Flugangst ist eben nicht gleich Flugangst. Aber das ist ihm egal. „Ich weiß nur, dass ich dagegen nicht ankomme“, sagt Jan.

„Und was ist dein Ziel für diese Sitzung?“

„Ich würde gerne entspannt fliegen können, denn dass ich das nicht kann, ist doch nicht normal, oder?“


Alles freut sich auf die Ferien - und Sie?

wingwave Coaching gegen Flugangst


Dabei könnte für Jan eigentlich alles ganz gut sein: Er mag Flugzeuge und ist darin in seiner Clique sogar der (!) Spezialist. Er kennt Spannweiten, Reichweiten bei voller Beladung, weiß über Propeller- und Düsenantrieb Bescheid, über Besonderheiten der Innenausstattung und welche Gesellschaft wohin am günstigsten fliegt. Er weiß sogar aus eigenem Erleben, welche Flughäfen von Europa nach Amerika am schönsten sind. Flughäfen sind jedoch am Boden, und Fliegen ist in der Luft. Jan erzählt locker und flockig, wie viel Passagiere in den unterschiedlichen Maschinen reisen können – sofern er nur ja nicht dazu gehören muss.

Leider steht jetzt ein Flug von Stuttgart nach Sarajewo (Bosnien und Herzegowina) an, mit Zwischenlandung in Mostar. Also hin und zurück vier Starts und Landungen.

Jan geht es gar nicht gut damit.

Aber er hat nun mal einem Freund versprochen, mit ihm ein internationales Sommercamp zu besuchen. Und für Jan gilt: „Ein richtiger Mann – ein richtiges Wort.“ Dabei könnte ein richtiger Mann doch auch mit dem Zug fahren, oder? „Ist aber giga umständlich und uncool in der Klasse.“ Wie sollte Jan seinen Mitschülerinnen und Mitschülern erklären, dass er sich vor Flugangst nahezu in die Hosen macht …

Wenn schon Fliegen, dann nur mit der Lufthansa. „Lufthansa ist nett und klasse“, sagt Jan. Aber Lufthansa fliegt eben nicht passend zum Sommercamp nach Bosnien. Und schon gar nicht zu dem Etat, der ihm und seinem Freund zur Verfügung steht. Die Ferien zuhause verbringen ist jedoch auch nichts.

Irgendwann waren Nägel mit Köpfen gemacht worden: Die Eltern hatten die Flugtickets mit Air Bosnia gebucht, und damit gab es kein Zurück mehr für Jan. Dann hörte er von wingwave. „Das hat mit den Wellen im Gehirn zu tun. Und mit Schmetterlingen, die ja auch fliegen.“ – Soviel weiß Jan bereits, und er wittert zumindest die Chance, einigermaßen gut in die Ferien starten zu können.

Sein Tag beim Coach. Das „Setting“ ist klassisch und wingwave-mäßig. Jan ist begeistert von der Kalibrierungsphase, vom Zuckertest, vom O-Ringtest überhaupt und den neurophysiologischen Zusammenhängen im Besonderen. Er saugt nahezu alles in sich auf. Ein Videobericht über eine andere Flugangst-Intervention mit wingwave „glüht“ ihn gewissermaßen zusätzlich vor für das, was er in dieser wingwave-Sitzung erleben wird.

Es macht Spaß, mit Jan zu arbeiten. Er geht clever mit und erzählt, dass er als kleiner Junge zwischen Großmutter und Mutter auf dem Flug nach London in ein Luftloch gerauscht sei. „Wir sackten 50 Stockwerke tief ab. Mindestens! Meine Mutter und meine Oma schrien wie am Spieß und klammerten sich verzweifelt an mich fest. – Daran lag’s bestimmt“, vermutet Jan. Er testet jedoch stabil. Jan lacht: „Luftlöcher sind anscheinend lustig.“


Flugangst hat viele Ursachen

Jan tut etwas dagegen - mit wingwave-Coaching


„Dann kann es nur der Klassenausflug mit dem ängstlichen Lehrer nach Prag gewesen sein …“ Ist es aber nicht. Limbisch reagiert Jan auch auf dieses Ereignis stabil. Hatte seine Flugangst am Ende gar nichts mit dem Reisen in der Luft zu tun?

Ich überprüfe das und teste durch, was alles zum Fliegen dazu gehört. Die Klassiker gewissermaßen: Enge, Kontrollverlust, ungewohntes Essen und Trinken, die vielen Passagiere, Stewards und Stewardessen, Entführungen, 11. September 2001. Das Flugzeug als Ganzes. Negativ. Jan könnte tatsächlich sogar Spaß am Fliegen haben oder zumindest gelassener sein!

Also gehen wir ganz zurück auf „Start“: Die Entscheidung zuhause für die Reise hält kinesiologisch. Kofferpacken, der Abschied vom Bruder, den Großeltern, der geliebten Katze genauso. Wir fahren in Gedanken zum Flughafen – kein Problem.

Ich assoziiere ihn stärker in das Umfeld Flughafen, um herauszufinden, wo seine Angst eigentlich beginnt. Check-in hält, Passkontrolle hält, die Zugänge zu den Flugzeugen mit all den kunterbunten Duty-frees halten ebenfalls. Hier kauft Jan sogar gerne ein. „Irgendwelchen luxuriösen Schnickschnack, auf den meine Mitschüler neidisch sein werden.“ Er grinst. Noch.

 Wir nähern uns dem Bording-Bereich, dann Aufruf zum Einsteigen. Jans Karte wird abschließend überprüft. Und Jan testet – butterweich. Wir sind am richtigen Thema!

 Mein junger Klient spult das gesamte Programm ab, von Angst bis Scham, während er auf die Dame vom Bodenpersonal fokussiert. Er hält das Gefühl, und ich winke. Die Empfindungen sind ihm „… irgendwie vertraut …“. Ich winke weiter: „… wie aus einer anderen Zeit …“ Wieviele andere Zeiten hatte ein 15-Jähriger bereits?

Ich frage die Jahre ab und lande im Alter von drei bis vier. „Was war damals?“ frage ich ihn. – „Keine Ahnung!“ Ich winke weiter. Und dann rastet die Erinnerung ein. Jan ist überrascht. Und er erzählt:

„Ich war damals ja noch sehr klein und im Kindergarten. Und eines Tages ist mir draußen beim freien Spielen ein Malheur passiert. Ich schaffte es nicht mehr rechtzeitig aufs Klo und hatte die Hosen schließlich gestrichen voll. Im wahrsten Sinn des Wortes. Ich muss gestunken haben wie Sau und war ziemlich verzweifelt, denn meine Mutter hatte mich im Kindergarten abgegeben und war längst gegangen. Zuhause war niemand erreichbar, der mich hätte sauber machen können. Mir war alles soooooo peinlich. Die anderen Kinder lachten mich aus. Und ich glaube, die Kindergärtnerin war vollkommen überfordert. Sie sagte nur: Du darfst hier nicht rein!“

Waren wir tatsächlich beim richtigen Thema? Der O-Ring bestätigt das. Wir bewinken diesen peinlichen Moment im Leben des jungen Jan, die Kindergärtnerin und dann auch die Dame vom Bording. Und dann lacht er: „Stimmt ja auch. Ich bin noch immer nicht sehr groß, und beide Male entscheiden große Frauen darüber, ob ich dabei sein darf oder nicht.“


Ihren Urlaub haben Sie sich verdient!

Guten Flug!


Jan hat das Sommercamp in Bosnien erlebt. Mit Zwischenlandung in Mostar auf dem Hin- und Rückflug. Insgesamt vier Mal rauf und vier Mal wieder runter. Der Hinflug war von selbst in Ordnung. Der Rückflug „ging so“. Sein Freund berichtete von einer ziemlich heftigen Fête am Abend davor, und Jan habe sich im Flugzeug zwischendurch die Thymusdrüse geklopft, wie er es im wingwave-Coaching gelernt hatte.

Damit hat er die hundert Punkte verfehlt, aber nur knapp, denn die Flüge hat Jan erstaunlich gut überstanden. Er will sogar den Pilotenschein machen! Erst jedoch kommt der Führerschein am Boden dran. Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte.


Sie sind von Flugangst betroffen und würden sich gerne mit wingwave coachen lassen?
Wenden Sie sich bitte an Peter Kensok - wingwave-Coaching gegen Flugangst

 
Der zehnte Teil

Globalscout unterstützt den gemeinnützigen Verein
Peace Support Network e.V., Wuppertal
Friedensinitiativen in der Elfenbeinküste, Sri Lanka, Südafrika, USA und Kolumbien


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Begriff der Woche

Kula-Ring-Tausch

Die Trobriand-Inseln Melanesiens (westlicher Pazifik) sind etwa kreisförmig angeordnet. Getauscht werden im Uhrzeigersinn Halsketten aus kleinen roten Muschelplättchen (soulava) gegen Armreife aus weißen Muscheln (mwali). Diese Geschenke werden nahezu sakral „aufgeladen“ durch die Geschichten der Vorbesitzer. Jedes Kula-Geschenk muss nach einer angemessenen Zeit gleichwertig, wenn auch in anderer Gestalt, also mwali gehen soulava beantwortet werden und festigt damit über die Generationen hinweg die Beziehungen zwischen den Schenkenden. ... mehr

Bemerkt

Delphin in Hollywood
Delphinweibchen Winter bekommt eine Filmrolle in Hollywood. Sie lebt im Clearwater Marine Aquarium als weltweit erstes Tier mit einer Flossenprothese. Winter verlor ihre Schwanzflosse 2006 in einem Krabbennetz. Ihr Schicksaal wird nun verfilmt.


 

Abtauchen ins Fremde
Houston bietet mit "Historical Tours" ab sofort die Möglichkeit, in der viertgrößten US-Metropole eine Vielzahl unterschiedlicher Nationalitäten kennenzulernen. Die Touren führen durch die multinational geprägten Viertel der SpaceCity und geben umfassende Einblicke in die Lebensweise, Religion und Weltauffassung ihrer Bewohner.


 
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Die Coaching-Seite von Peter Kensok, M.A.