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Gern gesehen

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Ferien von Anfang an

Flugangst adé ...

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Unbekanntes Transkaukasien

Armenien - Armenien

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Randnotizen

Hindu-Priesterinnen
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Architektonischer Klassiker
Der Stony Creek-Thimble Islands Historic District im Südosten Connecticuts (USA) beherbergt auf 5,7 Quadratkilometern eine der größten Sammlungen Baukunst und Sommerhäuser des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts: 487 Gebäude, ein Granitdenkmal, eine Fachwerkbrücke aus Stahl und eine Eisenbahnhochstraße.


Willi Mathies - Ab 1000 Meter wird geduzt. Willi Mathies
Ab 1000 Meter wird geduzt!

KEN. »Als Chef war ich streng, gerade weil ich wusste, dass man bei einer Horde selbstverliebter Skilehrer hin und wieder hart durchgreifen muss«, schreibt Willi Mathies über sich und die Skischule Stuben am Arlberg. Als selbstinszenierter »Skigolo« hat der über 70-Jährige sich im Lauf der Jahrzehnte mit Rat, Tat und Untat zur Legende ausgebaut. Selbstverliebt eben auch er.

 
 

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Nicht jeden packt der Wintervirus auf den Brettern, die Skifahrern die Welt bedeuten. Willi Mathies ist ihn jedoch niemals losgeworden, als Skirennfahrer, der die Profikarriere mied, als Bergführer, als Unternehmer und vor allem als PR-Fachmann in eigener Sache. In diesem Sinn hat der »Charles Bronson vom Arlberg« sehr wohl viel dazu beigetragen, seine Skiregion bekannt zu machen, nebenher ein touristisches Familienimperium aufgebaut und trotz allem das Leben in vollen Zügen genossen.

Aus dem abgefahrenen Leben eines Skilehrers

In seiner Biografie füttert Willi Mathies das Klischee vom sonnengebräunten, unwiderstehlichen Skilehrer, dem die Frauen nur so vor den bretterbehafteten Füßen liegen. Irgendwie hat dieses leidenschaftliche Leben funktioniert. Stuben und der Familie Mathies geht es nach arbeitsreichen Jahren insgesamt gut. Und das liegt - zumindest auch - an Willi Mathies.

»Ab 1000 Meter wird geduzt! - Aus dem abgefahrenen Leben eines Skilehrers« ist eine Art Schlussakkord in einer ruhigen Minute, die wie eine Verschnaufpause wirkt. Trotzdem zweifle ich, ob ich meinen Kindern und Enkeln dieses Modell eines skischwungvollen Lebens ohne Bedenken anbieten werde:  

Zweirad- und Autoklau in jungen Jahren, geschönt als »nur geborgt«; rauf zur Hütte mit dem Hubschrauber für die Verlängerung der Lizenzen, während die Kollegen artgerecht die Berge raufschnaufen. Das alles ohne wirkliche Einsicht und Bedauern, sondern übertüncht mit Lebenslust. Übermut auf Skiern mit zahlreichen Knochenbrüchen und Spaß ohne Ende mit »Skihaserln« jede Saison, den die treusorgende Ehefrau irgendwie schluckt. Spätestens als ihr das genug zu sein scheint oder »es« ab 40 nicht mehr so geht wie mit Mitte 20, entflieht Willi Mathies außerhalb der Saison auf einer »Honda Gold Wing«, in einem Ferrari oder anderen schnellen Autos in eine neue Freiheit.

Die Götter haben all das so gewollt, und eine Moral von der Geschichte gibt es deshalb nicht. Das Buch ist ein Stück Biografie vom Arlberg, wo Willi Mathies jahrzehntelang die Zieharmonika herausholte und bewährte Geschichten zum Besten gab, unzählig oft und jedes Mal mit besser gesetzten, von Eis und Firn geschliffenen Pointen. Das Ergebnis gibt es nun schriftlich, und es wird selbst Willi Mathies überdauern.

Jungs, ihr könnt den Skiprofis vom Arlberg nicht das tiefgefrorene Wasser reichen! Und liebe »Skihaserl«, lest das Buch, bevor der Berg ruft oder ihr an der Schneebar einkehrt! Danach genießt die Beachboys von der schneebedeckten Alm, so wie alle anderen vor euch und alle anderen nach euch. Willi Mathies verrät, worauf ihr dabei achten müsst. Denn wenn der Lehrer mit den Skiern wedelt, wedelt zwischen den Skiern immer auch etwas anderes mit. Nicht alles, was daraus folgt, wird einfach zugeschneit.


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